Was können wir tun, damit junge Erwachsene, die aufgrund ihres Bildungshintergrunds, ihrer sozialen Situation oder einer Behinderung benachteiligt sind, einen besseren Zugang zu internationalen Freiwilligeneinsätzen und Begegnungsprogrammen finden? Wie können wir gruppendynamische Methoden für Vorbereitungsseminare so gestalten, dass niemand ausgeschlossen wird und alle in gleichem Maße profitieren? Und wie können wir Menschen mit  Behinderungen oder Benachteiligungen darin unterstützen, selbst als TrainerIn und MultiplikatorIn tätig zu werden?

Das sind die Fragen, auf die wir im Rahmen unseres Erasmus+ Projekts „Inspired by Inclusion“ nach Antworten und innovativen Lösungsansätzen suchen. Gemeinsam mit unseren PartnerInnen aus Deutschland, Spanien und Österreich arbeiten wir daran, ein Set an inklusiven Methoden des non-formalen Lernens und ein Konzept zur TrainerInnenausbildung zu entwickeln und zu erproben, mit dem die Partizipation von jungen Erwachsenen mit Bildungsbenachteiligungen oder Behinderungen verbessert werden kann.

Inklusive Teilhabe

Die Organisationen, die sich für dieses Projekt in einer strategischen Partnerschaft zusammengeschlossen haben, sind WeltWegWeiser, bezev e. V.,  IN VIA Köln e.V., der Verein Grenzenlos und Neo Sapiens S.L.U.

Im Rahmen des Projekts entwickeln und erproben wir Konzepte und Methoden, die

  • bildungsabhängige Exklusivität von internationalen Mobilitäten im Bereich von Vorbereitungs-, Begleitungs- und Nachbereitungstranings aufbrechen,
  • Partizipation von jungen Erwachsenen mit Behinderungen oder Benachteiligungen an der Gestaltung von non-formalen Bildungsmaßnahmen fördern,
  • jungen Erwachsenen mit Behinderungen oder Benachteiligungen Engagementmöglichkeiten aufzeigen und es ihnen ermöglichen, selbst als MultiplikatorInnen und TrainerInnen tätig zu werden,
  • neue Ansätze der europäischen non-formalen Bildungsarbeit im Bereich internationaler Mobilitäten und ihrer AnbieterInnen bekanntmachen und ihre Anwendung fördern.

Die vier Phasen des Projekts

Entwicklungsphase: Februar 2020 bis Oktober 2020 –  Grundlagen, Praktiken und Methoden werden zusammengetragen, Übungen/Bausteine entworfen und Konzepte entwickelt.

Erprobungsphase: November 2020 bis Juni 2021 –  Partizipative und aktivierende Methoden werden für die Zielgruppen aufbereitet, mit Testgruppen im Umfeld der beteiligten Organisationen erprobt und Schlussfolgerungen für die Weiterentwicklung der Methodenbausteine und Konzeptentwicklung formuliert und erarbeitet.

Redaktionsphase: Juli 2021 bis Oktober 2021 –  inhaltliche, redaktionelle und grafische Aufbereitung und Erstellung von Methodenbox und TrainerInnenkonzept sowie eines Videotutorials.

Implementierungs- und Verbreitungsphase: November 2021 bis Januar 2022 – Mit MultiplikatorInnen-Trainings für Fachkräfte, TrainerInnen und MultiplikatorInnen werden die neuen Methoden bekannt gemacht und ihre Anwendung gefördert.

Was haben wir vor?

  • Wir entwickeln und erproben ein Set zu inklusiven Methoden für die Gestaltung von Vorbereitungsseminaren und internationalen Trainingsmaßnahmen sowie ein Konzept zur inklusiven TrainerInnenausbildung.
  • Wir produzieren ein Videotutorial zum Erlernen und Anwenden der entwickelten Methoden.
  • Für führen Fortbildungen und MultiplikatorInnentrainings durch, um TrainerInnen, pädagogische Fachkräfte und ehemalige Freiwillige mit und ohne Behinderungen oder Bildungsbenachteiligungen in der Anwendung der Methoden zu schulen.

Hast du Fragen zum Projekt? Dann melde dich einfach bei Kristofer Lengert für nähere Informationen.

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Kontakt:

Fragen? Ruf uns an oder schreib uns!
Kristofer: +43 1 879 0707-21
Erwin: +43 664 621 7044
E: info@weltwegweiser.at

Bild: Freiwillige hilft Schüler beim lernen

Video:

Einsatz ohne Barrieren

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